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Kunsttherapie

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Aus der Praxis

 

Klientenzentrierte Kunsttherapie

Die Weiterbildung in Klientenzentrierter Kunsttherapie wird seit 1986 am akp-Institut angeboten und wurde in Kooperation mit dem PCET-Institut, Kalifornien, USA nach dem Basiskonzept der Creative Connectionâ weiterentwickelt. Es umfasst ein Kreativitäts- und Ausdruckskonzept innerhalb des kunsttherapeutischen Prozesses, welches ein umfassendes menschliches Ausdruckspotential berücksichtigt. Dieses beinhaltet neben dem dreidimensionalen Gestalten, dem Ausdruck mittels Farbe und Form auch die Arbeit mit Körperhaltung, Bewegung, Klang, authentischem Schreiben und anderen Ausdrucksformen, die im kunsttherapeutischen Kontext einzelfallbezogen und kulturspezifisch zur Anwendung gebracht werden können.

Zielgruppe
Die berufsbegleitende Weiterbildung wendet sich an Personen, die im Bereich der bildenden Kunst, der Kunstpädagogik, der psychosozialen Versorgung, im Erziehung- sowie im Gesundheitswesen tätig sind oder tätig werden wollen. Sie setzt künstlerisch-kreative Eignung voraus, die durch Dokumentation eigener Produktionen nachgewiesen werden und aus dem gesamten Spektrum des kreativen Bereichs kommen können. Zulassungskriterien zur Weiterbildung in Kunsttherapie sind nicht mit solchen an Kunstakademien zu verwechseln.

Ziele und Inhalte der Weiterbildung
Ziel der Weiterbildung ist die Erweiterung künstlerisch-kreativer und der Erwerb kunsttherapeutischer Kompetenzen, die eine selbstständige Durchführung Klientenzentrierter Kunsttherapie ermöglichen. Insbesondere werden folgende Ausbildungsziele verfolgt:

        o Erweiterung und Vertiefung der kreativen und  künstlerischen Fähigkeiten im
           Hinblick
  auf die kunsttherapeutische Kompetenz        

        o Sensibilisierung für eigenes und fremdes Erleben im  Rahmen der
           kunsttherapeutischen  Selbsterfahrung zur  erfolgreichen Gestaltung der
           professionellen  Beziehung zu Klienten im  Einzel- wie im Gruppensetting.

        o Kompetenz, kunsttherapeutische Prozesse erfolgreich und  zufriedenstellend zu
   
        gestalten sowie den Aufbau einer professionellen Haltung durch Supervision und
  
        Fallanalyse der  kunsttherapeutischen Praxis zu erlangen.

        o Erwerb der Fähigkeit zur prozessorientierten Diagnostik, Evaluation und
 
           Falldokumentation durch standardisierte und qualitative Verfahren.

        o Vermittlung und Reflexion relevanter künstlerischer und  kunsttherapeutischer
   
       Theorien im Hinblick auf deren Bedeutung  für das kunsttherapeutische Handeln.

Die Weiterbildung in Klientenzentrierter Kunsttherapie wird vom akp-Sekretariat Frankfurt am Main organisiert. 

Am Institut lehren akademisch und psychotherapeutisch qualifizierte und praxiserfahrene Professoren, Lehrbeauftragte an Hochschulen, KünstlerInnen sowie praktizierende Kunst- und TanztherapeutInnen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern, die eine professionelle Qualität der Weiterbildungen gewährleisten.

Näheres zu Aufbau und Arbeitsweise regelt das Curriculum Klientenzentrierte Kunsttherapie, das beim akp-Sekretariat Frankfurt am Main angefordert werden kann.

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